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Es gibt noch eine Alternative Art der Einstellung, die ohne Fühlerlehre auskommt und wesentlich genauer ist:
Eine Umdrehung der Einstellschraube entspricht durch die Steigung des Gewindes genau einem Milimeter Höhenunterschied, also 360° = 1mm, 3,6° = 0,01mm. Damit ergeben sich für den Einlaß 36° und für den Auslaß 43,2° Drehung für optimales Spiel.
Durch die dellenförmige Abnutzung des Hilfskipphebels ist diese Art der Einstellung sogar noch genauer als jede Fühlerlehre.Um das auch einfach anwenden zu können, zeichnet man sich einfach einen Strich auf ein Stück Pappe, einen weiteren Strich um 36° gedreht und einen dritten um 43,2° gedreht. Durch den gemeinsamen Schnittpunkt steckt man einen Schraubenzieher, an dem man noch irgendwas gerades fest als Zeiger angebracht hat (Kabelbinder, Stück Pappe, etc.). Mit dieser einfachen und billigen Apparatur kann man den Winkel sehr genau einhalten und das Spiel so genau einstellen wie man die Striche ziehen konnte.
Bei dieser Gelegenheit kann man dann gerade auch den Zylinderkopf auf Öllecks kontrollieren.
Das Öl drückt sich besonders gerne vorne links am Zylinderkopfdeckel durch. Ich schätze, weil sich dort Öl aus dem Zylinderkopf ansammelt, wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht. Zusätzlich ist der vordere Bereich des Zylinders noch bei Regen durch die Abkühlung des heißen Materials recht stark gestreßt.


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