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Ersatz- und Verschleißteile

Wer so wie ich eine RD08 früheren Baujahres (~95-97) sein eigen nennt, kennt sicher auch das Problem mit den Ersatz- und den Verschleißteilen.
Es gibt schlichtweg keine im Zubehörhandel. Zumindest nicht offiziell.
Und wenn es denn mal welche gibt, weiß man nicht so richtig, ob die auch wirklich für das Baujahr passen.
Dummerweise hat Honda keinen festen Abschluß zwischen der RD02 und der RD08 gemacht, RD08 der ersten Baujahre sind so eine Art Zwischenstufe zwischen RD02 und RD08, da in dieser Zeit einige Änderungen vorgenommen wurden.
Meist können einem nicht mal die Händler weiterhelfen, und können nur die passenden Originalteile anhand der Fahrgestellnummer raussuchen, welche Teile älterer Baujahre passen, läßt sich wegen geänderter Teilenummern nicht mehr sagen.

Paradebeispiel dafür ist die Bremse am Vorderrad.
Die RD02 haben eine Nissin-Bremszange, die ersten RD08 ebenfalls, auch noch solche, die schon in Italien gefertigt wurden. Irgendwann hat Honda dann auf Brembo umgestellt, nur konnte mir bisher noch keiner sagen wann.

Das Problem:
Zubehör-Bremsbeläge für die RD08 sind insgesamt eher rar und wenn man mal ausgewiesene RD08-Beläge findet, weiß man nicht, ob die nun für die Nissin- oder die Brembozange passen. Lucas schreibt in seiner Preisliste netterweise dazu, daß die Beläge für die RD08 für die Brembo-Bremszange sind.

Das gleiche Problem stellt sich bei vielen anderen Teilen.

Ich möchte daher auf dieser Seite Teile auflisten, von denen bekannt ist, daß sie an die RD08 passen, auch wenn sie nicht explizit dafür angeboten werden.
Da ich natürlich nur das hier aufführen kann, was ich selbst ausprobiert habe, und ich nur begrenzt ausprobieren will und kann, und manche Teile auch ganz sicher nie ausprobieren werde (Kofferträger und solchen Tourenschwuchtelkram), freue ich mich über jede Hilfe, diese Liste zu erweitern.
Schreibt mir, wenn ihr Erfahrung mit passenden Teilen habt.

Folgende Teile passen für die RD08, auch wenn sie nicht dafür ausgewiesen sind:

Hersteller Artikel Bezeichnung Modellangabe
Lucas Bremsbeläge vorne (Nissin-Zange) MCB 571/MCB 571 SV NX 650 - RD02 BJ '90-95
? Lenkkopflager ? NX 650 - RD02
Alle Luftfilter ? NX 650 - RD02
Nissin Bremszange
(paßt nur bedingt auf RD08 mit Brembozange! (Anschlüsse))
? XL600V Transalp - PD06 BJ '91-93

Grundsätzlich passen auch alle Motorinnereien aller RD02 und RD08 untereinander, da am Motor nur wenig verändert wurde.
Ausnahmen sind einige wenige Teile, die mit dem Wegfall des Kickstarters geändert wurden (Kickstarter, -welle und AFAIK auch eine Getriebewelle).


Hall of Shame

Japanische Ersatzteile sind bekanntermaßen meist recht teuer, aber manchmal übertreiben es selbst die Hochpreisjapaner.
Die schlimmsten Fälle, im Vergleich zu qualitativ gleichwertigen Zubehörteilen, kommen hier in meine Hall of Shame:

Bezeichnung Menge
Original Honda
Preis
Original Honda
Menge
Zubehörhandel
Preis
Zubehörhandel
O-Ring, ca.1,5cm 1 DM 5,27 100 DM 5,-
Kettensatz 1 über DM 300,- 1 DM 250,-
Tachowelle 1 DM 45,- 1 DM 18,95
Vergaser-Hauptdüse 1 DM 40,- 1 DM 9,80
Ventilschaftdichtung 1 DM 11,71 1 DM 3,90
Zylinderkopfschraube M9x115mm 1 DM 21,23 ? Nicht so ohne weiteres zu bekommen
Zylinderkopfschraube M9x83mm 1 DM 15,03 ? Nicht so ohne weiteres zu bekommen

Hall of Fame

Es gibt neben den Wucherpreisen natürlich auch billige Originalteile.
Auch für die braucht es natürlich eine Hall of Fame. Damit man weiß, wo man zugreifen kann und wo man besser direkt zum Zubehörhandel geht.

Bezeichnung Menge Preis
Schwingenschleifschutz (Kette) 1 ca. DM 50,-
Hinterachsmutter 1 € 2,53

Angetestet

Ich möchte natürlich auch nicht mit meinen Erfahrungen hinter dem Berg halten, daher hier mal meine Meinung und Erfahrung mit und über Ersatz-, Zubehör- und Verschleißteile, die ich selbst schon hatte.

Bremsbeläge

Honda Original vorne

Fazit: Mittelmäßige Beläge, die zwar gut zupacken, aber schon am Ende der ersten härteren Bremsung faden. Durch die Alpen wollte ich mit diesen Belägen nicht fahren.
Ich werde sie nicht wieder nehmen, dazu bieten sie bei dem Preis zu wenig.

Lucas organisch vorne

Fazit: Gute Beläge, die zwar nicht so gut zupacken, aber dafür gleichmäßig und berechenbar bremsen. Die Bremsleistung ist ausreichend, aber nicht so gut, wie ich mir das wünschen würde.
Die Beläge sind meiner Meinung nach gut für Anfänger und Schreckbremser geeignet, da man auch mal etwas heftiger zupacken kann, ohne daß sofort das Vorderrad blockiert.
Ich würde die Beläge durchaus wieder nehmen, zumal sie sehr günstig sind, empfehlen würde ich aber doch eher Beläge, die besser bremsen.

Lucas SV (Sintermetall) vorne

Fazit: Gute Beläge, die zwar auch nicht so gut bremsen wie ich mir das nach Beschreibungen Anderer vorgestellt hätte, aber immerhin besser als die organischen Beläge.
Wichtig ist natürlich, daß sie nicht so schnell faden wie die Honda-Originalbeläge. Wie sich auf einer Tour über die Alpen und besonders beim mittelmäßigen Andrücken auf einer dermaßen supergenialen Bergabstrecke gezeigt hat, faden die Beläge auch nach mehreren Kilometern heftiger Bremsungen bergab so gut wie gar nicht.

Bremsscheibe

Lucas MCS

Da die originale Bremsscheibe schon nach 41000km 0,5 mm unter der Verschleißgrenze lag, mußte Ersatz her. Original Honda kam des Preises wegen nicht in Frage, ich hab mich dann für Lucas entschieden, weil es dort die günstigste Scheibe für die NX gibt und ich denen Qualität auch bei dem niedrigen Preis zutraue.
Die Scheibe hat DM 229,- inklusive SV-Beläge gekostet und ist damit konkurrenzlos günstig.

Es war auch die richtige Wahl, denn die Scheibe bremst besser als die Originale.
Ich habe sie bisher nur mit Lucas-Belägen benutzt und die Kombination ist auch mit organischen Belägen schon sehr ordentlich. Über den Verschleiß kann ich bisher noch nichts sagen, aber sie muß nur 15000km halten, um preislich besser als die Originalscheibe zu sein, und das schafft sie spielend.

Lucas MCS

Kettensatz

RK-Kette mit Ritzel/Kettenrad von ?

Der Kettensatz war beim Kauf schon drauf und hat insgesamt 12.000km gehalten, dann war die Kette ungleichmäßig gelängt.
Das war sehr ärgerlich, weil Kettenrad und Ritzel noch für einige tausend Kilometer gut gewesen wären und die Kette in der gesamten Längung auch noch nicht am Ende war.

DID-Kette mit Ritzel/Kettenrad von JT

Was ein wenig nervig ist, ist die zu lange Kette. Die Kette dürfte ein Glied weniger haben, dann wäre sie besser. So muß man die Kettenspanner schon im Neuzustand sehr weit herausdrehen, was zum einen für eine neue Kette sehr komisch aussieht und auch den Weg bis zum Anschlag einschränkt.
Wenn man das vermeiden will, sollte man gleich bei der Montage ein Glied herausflexen und die Kette wieder vernieten. Ich schätze die Kette ist sowohl für den Kettensatz der Drosselversion mit größerem Kettenrad, als auch für die ungedrosselte Version gleichlang gelassen und ist mit dem kleineren Kettenrad nicht so optimal.

Den Kettensatz habe ich nach 22700km gewechselt, die Kette war schon nach weniger als 19000km ungleichmäßig gelängt. Kettenrad und Ritzel zeigten einiges an Verschleiß.
Ich bin damit völlig unzufrieden, weil ich von Ritzel und Kettenrad mehr erwartet hätte, zumal ich vor dem Kauf nur Gutes über JT gehört habe. Aber ein Kettensatz der im Alltagsbetrieb nichtmal 20000km hält ist IMO nicht akzeptabel, auch nicht bei einem großen Einzylinder. Betrachtet man dann noch die zu lange Kette, war das zwar nicht unbedingt ein Fehlkauf, aber auch kein Anreiz nochmal zuzugreifen.

Reifen

Meine ganz subjektive Reifenbewertung. Diese Bewertung gilt natürlich nur für die NX650 und für die Größen 90/90-21 und 120/90-17.
Sie sind nur bedingt auf andere Motorräder und Reifengrößen übertragbar.

Metzeler Enduro 4

Positiv
  • guter Naßgrip, auch sonst gut Grip, nur in tiefer Schräglage etwas schwammige Rückmeldung
  • gutmütiger Grenzbereich
  • ordentlicher Geradeauslauf
  • Verschleiß ok
Enduro4 Profil
Negativ
  • er läuft Längsrillen nach
  • Lenkerflattern bei abgefahrenem Vorderreifen
  • schlechter Naßgrip hinten bei abgefahrenem Reifen
  • unhandlich, der Reifen will in Schräglage gewuchtet werden
  • kein Geländereifen, zuwenig Negativprofil
Fazit:
Der Reifen ist ok, nichts besonderes, aber brauchbar. Ein reinrassiger Straßenreifen.

Bridgestone TW41/42

Positiv
  • guter Grip am Hinterrad, auch in tiefer Schräglage
  • sehr handlich
  • Verschleiß durchschnittlich
  • guter Allrounder mit etwas mehr Negativprofil
TW42 Profil
Negativ
  • zu wenig Grip am Vorderrad, der Reifen pfeift schon bei mittelmäßigem Bremsen
  • sehr laut
  • ungleichmäßiger Verschleiß vorne (Sägezahn)
Fazit:
Ein netter Allrounder, mit dem man sicher auch ein bißchen im Dreck spielen kann, leider ist der Verschleiß so, daß ein eigentlich noch guter Vorderreifen nicht mehr so ganz legal ist.

Bridgestone TW47/48

Positiv
  • guter Grip
  • sehr guter Naßgrip
  • handlich
TW47/48 Profil
Negativ
  • leichte Rutscher in tiefer Schräglage
  • relativ hoher Verschleiß
Fazit:
Ein toller Reifen, einfach nur gut.

Mitas E09

Positiv
  • extrem handlich
  • ordentlich grobstollig
E09 Profil
Negativ
  • mieser Grip im Nassen, sowohl Straße als auch Gelände
  • hoher Verschleiß am Vorderrad
  • zu geringe Profilhöhe für einen Grobstöller
  • sehr laut
  • keine Freigabe
Fazit:
Zu dem Reifen muß ich etwas mehr schreiben:

Das ist einer der miesesten Reifen, die ich je gefahren habe.
Er bietet weder auf der Straße, noch im Gelände genug Grip. Besonders wenn es feucht wird braucht man das Gas in Schräglage nur anzuschauen, schon steht die Kiste quer.
Offroad fand ich es gar nicht lustig, daß er mir auf feuchtem Boden vorne ständig weggerutscht ist und das Heck sowieso gemacht hat was es wollte. Trocken war es ok, aber da hätte es auch ein TW41/42 getan.

Nachdem ich ihn im Gelände eingefahren habe, ging es auf der Straße etwas besser, da hält er auch bis in tiefe Schräglagen recht gut, nur sollte man dann nicht zu stark am Kabel ziehen, er will immer noch recht früh seitlich abhauen. Dazu ist er auf der Straße wegen seiner sehr spitzen Form extrem handlich, es braucht kaum Kraft, um in Schräglage zu kommen.

Bremsen ist so ein bißchen Mutsache, man kann aber mit dem Vorderrad schöne Muster auf Straßenmarkierungen machen :-)

E09 Mustermarkierungen ;-)


Continental TKC80

Positiv
  • Grob genug für Gelände
  • Bietet auch auf feuchtem Gelände noch viel Halt
  • Fährt sich leicht frei
  • Genug Grip für die Straße
  • Guter Kompromißreifen für Straße und Gelände
TKC80 Profil
Negativ
  • Hoher Verschleiß am Hinterrad
  • Die innere Kante der äußersten Stollen fährt sich schräg (diagonal zu Lauffläche) ab, wahrscheinlich kommt dadurch das leicht schwammige Gefühl in mittlerer Schräglage. Anscheinend läuft der Reifen dann zum Großteil nur auf dieser Innenkante
  • Sehr flacher Vorderreifen, der schon geradeaus fast auf der Kante ist
  • Vorderrad reagiert sehr sensibel auf Unebenheiten und neigt, besonders bei Nässe, zum Einklappen
  • Keine Freigabe. Es gibt aber von Conti Papiere, die eine Eintragung vereinfachen
Fazit:
Guter Reifen für Mischbetrieb, sowohl auf der Straße als auch im Gelände taugt der Reifen. Natürlich hält er auf der Straße nicht ganz so gut wie ein reinrassiger Straßenreifen. Im Gelände kommt man aber sehr weit damit. Besonders auf nassem und schlammigen Untergrund hat er mir sehr gut gefallen.
Gegenüber dem Mitas E09 ist der TKC80 eine Offenbarung, zwei Welten treffen aufeinander, und das obwohl der E09 eindeutig der grobstölligere ist.

Pirelli MT21

Positiv
  • Grob genug für Gelände
  • Nicht nur grob genug, taugt auch was im Gelände
  • Nicht übermäßig, aber genug Grip für die Straße
MT21 Profil
Negativ
  • Hoher Verschleiß auf der Straße, ist halt ein Geländereifen
  • Keine Freigabe. Wirds auch nicht geben, da es den Reifen nicht mit dem passenden Geschwindigkeitsindex gibt
  • Etwas indifferentes Verhalten in Schräglage, er kippt von Stollenreihe zu Stollenreihe, d.h. er lenkt sich alle paar Grad schwer, dann wieder ganz leicht ein. Der Übergang ist dann etwas schwierig, da man beim schwereren Einlenken mehr Kraft einsetzt, was dann beim Übergang auf leichtes Einlenken dazu führt, daß die Kiste unerwartet schnell weiter in Schräglage geht.
Fazit:
Guter Offroad-Reifen ohne große Straßenambitionen, den man aber problemlos auch für Verbindungsetappen auf der Straße verwenden kann.

Bridgestone BT45

Positiv
  • Grip bis zum Abwinken. Das sagt eigentlich alles :-)
 
Negativ
  • Preis. Der hintere kostet knapp 50,-€ mehr als andere Reifen für die NX, da es ihn nur mit V-Geschwindigkeitsindex gibt
  • Läuft Spurrillen hinterher. Je weniger Druck, desto mehr
Fazit:
Ein Hammerreifen für reinen Straßenbetrieb, im Prinzip keine echten Schwächen, im Moment(2005) sicher der beste Reifen den es für die NX mit Freigabe gibt.
Nur der Preis schmerzt ein wenig im Geldbeutel und wenn man mal ehrlich ist, braucht man die zusätzlichen Reserven so selten, daß es eigentlich auch ein Anakee oder Tourance tut.

Zubehör

Gepäck

Tankrucksack

Ich habe für den gelegentlichen Gepäcktransport den Tuareg-Tankrucksack von Hein Gericke.
Er paßt recht gut auf den sehr steilen Tank der Dominator und läßt sich mit den Riemen gut verzurren. Der einzige Nachteil ist, daß man den hinteren Riemen unter der Sitzbank durchführen muß, wofür selbige runter muß, was bei der verschraubten Bank leider etwas Arbeit bedeutet.
Für kurze Strecken z.B. zum Einkaufen lasse ich den hinteren Riemen daher ab, auf längeren Strecken würde ich das aber nicht empfehlen, der Tankrucksack ist nur mit den vorderen Riemen etwas instabil.

Platzmäßig ist der Tankrucksack leider nicht so wirklich toll, es geht zwar schon einiges rein, und er läßt sich auch in zwei Größen verstellen, aber das Format ist etwas unförmig. Er wird nach hinten enger, so daß man keine Gegenstände im DIN A4-Format unterbekommt. Papierkram A4 kann man also vergessen, was besonders beim Kartenfach ärgerlich ist. Karten muß man entweder so unförmig knicken, daß sie passen, oder nur in A5-Größe nutzen.
Sehr nützlich sind dagegen die beiden Seitentaschen, in denen man Kleinkram immer griffbereit haben kann.

Netterweise ist der Tankrucksack auch ohne Regenhaube fast komplett dicht. Nur die Außentaschen werden leicht feucht, die Haupttasche bleibt trocken.

Gepäck auf der NX

Gepäckrolle

Für den größeren Gepäcktransport habe ich den 50l-Speedbag von Louis. Da geht schon einiges rein, wenn natürlich auch etwas unpraktisch zu beladen.
Das Teil ist echt ein super Kauf, für DM 20,- kann man nichts falsch machen und er ist sehr stabil.
Außerdem ist er wasserdicht, was ich auch schon bei ausgiebigen Regenfahrten testen konnte.
Einzig die Befestigung mit Spanngurten ist halt etwas labiler als bei Tankrucksack oder Topcase.

Packtaschen

Für die große Tour hab ich mir Packtaschen angeschafft, weil sie praktisch sind und nicht so ewig breit wie Koffer.
Da ich mir nicht sicher war, ob den Taschen die Nähe der Endtöpfe so besonders gut bekommt, gabs erstmal nur das billigste vom Billigen, wenn die abgebrannt wären, wäre es wenigstens nicht so teuer geworden. Mit einem Abstandshalter aus zwei großen Rohrschellen und einem Stück Holz an jedem Endtopf, haben die Packtaschen bisher allerdings keinerlei Schaden genommen
Die originalen Stricke zum Abspannen nach unten habe ich durch Expander ersetzt, für die findet man nicht nur einfacher einen Befestigungspunkt am Motorrad, sie sind auch wesentlich stabiler als diese Futzelschnüre. Zusätzlich noch einen Expander ums Heck von einer Tasche zur anderen, damit sie nicht nach vorne verrutschen können, und sie halten ordentlich fest.
Die Taschen lassen sich um Längen besser beladen als eine Gepäckrolle mit seitlicher Öffnung. Da die Taschen selbst nicht wasserdicht sind, kommt der Inhalt in Plastikbeutel. Sehr praktisch ist besonders im Urlaub, daß man auch mal zum Einkaufen eine Tasche einzeln auf den Gepäcktrager spannen kann, dort stört sie nicht und man hat etwas Stauraum.

Packtaschen auf der NX

Topcase

Vom Vorbesitzer habe ich ein Nonfango-Topcase mitbekommen, welches ich aus Abneigung gegen Topcases eine lange Zeit nicht genutzt habe.
Zwischenzeitlich habe ich es dann doch benutzt, weil es bei täglichem Gebrauch einfach praktischer ist, es ist fest am Motorrad angebracht und abschließbar, man kann auch mal was drinlassen. Einen Tankrucksack kann jeder ohne Probleme öffnen oder ganz mitnehmen. Das Topcase hat auch den Vorteil, daß es wasserdicht ist.

Bauchtasche fürs Heck

Eine etwas unortodoxe Transportmethode hab ich mir für Kleinkram einfallen lassen.
Für Geländeausflüge wollte ich den Kleinkram weder in einem Rucksack, noch im Tankrucksack unterbringen, oder gar zu Hause lassen. Erst dachte ich mir ich nehme so eine Werkzeughecktasche für Enduros, die Dinger sind mit Preisen ab DM 30,- aber nicht gerade billig für so ein Kleinteil.
Dann kam mir die Idee, stattdessen eine Bauchtasche zu verwenden, also hab ich mir eine stabile gekauft, aber die Anprobe mit gefüllter Tasche gefiel mir gar nicht, ein Sturz auf das Ding scheint mir nicht sonderlich angenehm.
Ich hab dann einfach beide Ideen verknüpft und die Bauchtasche um den Gepäckträger gelegt. Das hält wunderbar, stört nicht beim Fahren und hält auch einen Sturz aus. Es geht zwar nicht viel rein, aber für einen Satz Hebel, ein bißchen Werkzeug, sonstiger Kleinkram und eine 0,5l-Flasche reicht es.

Hecktasche


Öl

Ganz wichtig, den Ölstand immer möglichst im oberen Drittel, besser möglichst knapp unter Maximum halten, der Motor mag zu geringen Ölstand nicht.
Und keiner hat gerne einen Motorschaden.


LED-Rücklicht

Da das Rücklicht der NX gerne mal das Zeitliche segnet, habe ich mir eine LED-Leiste als Notbeleuchtung eingesetzt, mehr dazu gibts hier.


Verbandtasche

Gut gerüstet auf Tour zu gehen, kann lebenswichtig sein, Verbandtaschen sind an Motorrädern nicht Standard, aber es ist meist kein Problem, trotzdem eine mitzunehmen. Mehr dazu gibts hier.




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