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Den Originalluftfilter habe ich gegen einen K&N getauscht, weil es auf Dauer billiger ist,
da der K&N auswaschbar ist, während man die Papierluftfilter immer gleich wegschmeißen
muß.
Jetzt wird der Filter wenn es nötig ist mit Wasser und Spüli oder Allzweckreiniger
ausgewaschen und nach dem Trocknen frisch eingeölt.
Damit es im Winter und auch in den kälteren Tagen des Frühlings und Herbstes nicht zu
kalt an den Fingern wird, habe ich Heizgriffe verbaut.
Ich habe allerdings als erstes den Fehler gemacht und mir billige von Saito besorgt, die waren
dermaßen schlecht, daß ich sie nach 600km wieder abmontiert habe. Sie waren aus einem
derart harten Material, daß sie kaum die Vibration gedämpft haben und dabei schlafen
einem dann ziemlich schnell die Finger ein, wobei sie eher noch kälter werden als ganz ohne Heizgriffe.
Außerdem hatten die Griffe einen extrem großen Außendurchmesser und ließen
sich sehr schlecht umgreifen, besonders mit Winterhandschuhen.
Zwei Vorteile hatten die Griffe allerdings, sie waren wirklich schön warm, mit drei Stufen,
und die Verkabelung war ziemlich ordentlich.
Die Daytona-Heizgriffe, die ich danach montiert habe, haben dagegen eine ziemlich schlechte
Verkabelung und lassen sich mit nur zwei Stufen auch nicht so gut regulieren.
Dafür sind sie weicher und dämpfen die Vibrationen fast so wie normale Griffgummis.
Und sie sind lassen sich besser greifen.
Das wichtigste ist allerdings, daß sie schön warm halten.
Und das tun sie, und man friert sich die Pfoten nur ab, wenn man anhält um solche Fotos zu machen:
Ich habe die Griffe direkt an den Sicherungskasten angeklemmt, hinter einer der Sicherungen der
Beleuchtung. Dort sind die Griffe dann gleich mit abgesichert, außerdem braucht man dann nicht
so viel Kabel, da die Griffe ja eh ziemlich weit vorne am Mopped angebracht sind.
Da aber noch zwei Steckplätze im Sicherungskasten frei sind, könnte man den Griffen sogar
eine eigene Sicherung spendieren, wenn man das wollte.
Den Schalter habe ich mittig vor die Instrumente gesetzt, auf diese Plastikblende, die um das Cockpit anliegt, mitten auf das Honda-Logo. Da sitzt er gut erreichbar, wenig störend und sieht auch noch ganz gut aus.
Für längere Touren habe ich noch eine Steckdose montiert, damit man abseits von Netzsteckdosen
das Handy laden kann, oder eine kleine elektrische Pumpe betreiben, eine Lampe, usw.
Der Anschluß ist wie bei den Heizgriffen über den Sicherungskasten, der ja erst nach der
Zündung dranhängt und die Steckdose somit nur bei eingeschalteter Zündung funktioniert,
und mit eigener Sicherung bewerkstelligt.
Die Steckdose ist aus einem billigen Nachrüstzigarettenzünder aus dem Baumarkt genommen,
in ein passendes Gehäuse gesteckt und vorne rechts in der Verkleidung untergebracht.
Auf dem Bild hier direkt unterhalb des Drehzahlmessers:
Als Regenschutz habe ich eine Abdeckung aus Unterlegscheiben, Schraube und Korken, was allerdings nicht so ganz dicht ist, eine Steckdose mit Deckel ist in Arbeit.
Wie so viele, hab auch ich mir einen Fahrradtacho montiert. Sehr praktisch sind die Uhr und der zweite
Tageskilometerzähler. In meinem Fall einen Sigma Sport BC700.
Montiert ist er links am Lenker, direkt rechts neben dem Spiegelausleger.
Der Gebermagnet, ein Stück aus einem Türschnapper, einfach mit Silikon an die Bremsscheibe geklebt. Aufpassen, daß er nirgendwo anschlägt, das hält.
Das Kabel kann man an der Gabel entlangführen. Um es möglichst wenig im Weg hängen zu haben, habe ich das Kabel durch den linken Faltenbalg geführt, in das oberste Belüftungsloch rein, am zweituntersten Loch wieder raus. So bleibt die Überflüssige Länge beim Einfedern im Faltenbalg und steht nicht ab, was besonders bei Geländeeinlagen praktisch ist. Überall außen kann das Kabel fest anliegen und kann sich daher auch nirgendwo verhaken und abreißen.
Nachdem der Fahrradtacho der Kamera weichen mußte, weil die Kamera anderweitig nicht gescheit unterzubringen war,
hat er einen neuen Platz gefunden.
Mittels eines Halters aus einem Rest Aluröhrchen hängt er nun rechts unterhalb der Instrumente. Der Halter ist
mit zwei Nieten rechts am Cockpitgeweih befestigt, dort wo auch der Blinker montiert ist. Damit nicht zu viele
Umbauarbeiten nötig werden, wird die originale Tachohalterung weiterverwendet und ist mittels Schrauben auf den
Aluhalter montiert.
Was auf den Fotos nicht zu sehen ist, sind die beiden Miniaturschrauben, die nachdem der Tacho in der Halterung sitzt, als Diebstahlschutz in den Schlitz zwischen Tacho und Originalhalterung geschraubt werden. Dadurch ist der Tacho in der Halterung blockiert und kann nicht mehr einfach so abgezogen werden.
Da der Platz im Cockpit begrenzt ist, ist die Aluhalterung so dimensioniert, daß der Tacho möglichst weit rechts (über der CDI) hängt und direkt an der Instrumentenverkleidung anliegt, damit Züge und Kabel beim Drehen des Lenkers nicht hängenbleiben. Die Verkabelung an der Gabel entlang ist so geblieben, wie sie in der alten Variante schon war.
Für Geländeeinlagen hab ich einen hohen Kotflügel montiert, weil sich der tiefe bei
feuchtem Untergrund ruckzuck zusetzt und mit blockiertem Vorderrad fährt es sich so schlecht.
Ich habe den Universalkotflügel von Acerbis, nicht ganz billig aber stabil.
Leider sind die vier Befestigungslöcher, die sich dafür bei der RD02 noch an der
Gabelbrücke finden, bei der RD08 nicht mehr vorhanden. Alternativ kann man die zwei Befestigungen
des Luftleitblechs und die rechte Befestigung der Bremsleitung mißbrauchen. Zwei 20mm-Hülsen
für die vorderen und eine 10mm-Hülse für die hintere Befestigung bringen genug Abstand,
damit der Kotflügel nicht an der Verkleidung streift.
Mit den drei Befestigungspunkten hängt der Kotflügel zwar ein wenig schief, ist aber
ordentlich befestigt:

Die linke Befestigung der Bremsleitung ist leider etwas zu weit links, um sie direkt zu verwenden, man könnte da allerdings mit einem Stück Blech bis zum Kotflügel nachhelfen. Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Für Geländeeinlagen sollte man dann auch gleich den Gabelstabilisator rauswerfen, denn auch ohne das tiefe Schutzblech kann sich feuchter Boden dort verfangen und das Rad immer noch schwergängig werden lassen (Dasselbe gilt übrigens für F650GS Dakar-Fahrer, auch dort stört der Stabilisator in feuchtem Gelände). Für reinen Straßenbetrieb kann er drinbleiben, dann ist aber das hohe Schutzblech auch mehr oder weniger sinnlos.
Da das Rücklicht der NX gerne mal das Zeitliche segnet, habe ich mir eine LED-Leiste als Notbeleuchtung eingesetzt, mehr dazu gibts hier.
Gut gerüstet auf Tour zu gehen, kann lebenswichtig sein, Verbandtaschen sind an Motorrädern nicht Standard, aber es ist meist kein Problem, trotzdem eine mitzunehmen. Mehr dazu gibts hier.
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